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Die Qual der Wahl: Dusche oder Badewanne?

Marimekko DuschvorhängeStehen Sie vor der Renovierung ihres Bades, sind Sie auf der Suche nach einer neuen Wohnung oder planen Sie sogar Ihr Haus? Dann kann durchaus die Frage auftauchen: Dusche oder Badewanne? Beide Varianten haben natürlich Ihre Vor- und Nachteile und natürlich hängt der Einbau des einen oder anderen auch davon ab wie die Vorlieben sind und welche Umstände vorliegen. Sind Sie gerade an den Punkt angekommen, wo es um die Dusche oder Badewanne geht, gibt es 5 Faktoren, die Sie in Betracht ziehen sollten. Darum geht es in diesem Artikel.

Wichtige Faktoren, welche die Wahl beeinflussen können

Die Qual der Wahl: Dusche oder Badewanne?Wenn es um das Bad geht, darf ruhig langfristig gedacht werden, schließlich sollen Sie sich mehrere Jahre in Ihrem Badezimmer wohlfühlen. Eine „spontane“ und wenig überlegte Entscheidung kann ins Geld gehen und Sie womöglich Ihre Entscheidung bereuen lassen. Aufgrund dessen sollten Sie in Ihren Überlegungen folgende Aspekte durchgehen und danach Ihre Wahl richten:

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  • Vorliebe
  • Nutzer
  • Platz
  • Verbrauch
  • Verkauf oder Vermietung

Faktor 1: Ihre Vorliebe

Überlegen Sie sich, was Ihnen gefällt. Sind Sie ein Mensch der eher mit einer erfrischenden Dusche den Tag startet, bzw. mit einer Dusche den Tag beendet? Oder gehören Sie zu den Genießern, welche gern den Tag mit einem wohltuenden Bad beenden? Sollten Sie sich bei der ersten Gruppe einordnen, ist eine Dusche natürlich naheliegender. Warum Geld für eine Badewanne ausgeben, die dann selten genutzt wird?

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Es gibt mittlerweile viele Duschen im Angebot, von Standard-Duschen bis hin zu Wellness-Duschen. Sie können sich außerdem für ebenerdige Duschwannen und unterschiedliche Größen entscheiden. Für Badewannen-Liebhaber gibt es ebenfalls viele verschiedene Modelle – von Standard bis Whirlpool-Funktionen, klassisch oder modern.

Faktor 2: Welche Personen nutzen das Bad

Hier spielt es eine Rolle wer hauptsächlich das Bad nutzt. Dabei sollten auch das Alter und die Mobilität der Personen im Auge behalten werden. Sind Sie eine junge Familie mit Kindern werden Sie viel Spaß mit einer Badewanne, bzw. mit einer Kombination aus Badewanne und Dusche haben. Besonders bei kleinen Kindern liegt hier der Vorteil. Oftmals benötigen Sie noch die Hilfe der Eltern, wenn es um die Körperpflege geht. Den Eltern fällt die Hilfestellung mit einer Badewanne einfacher.

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Bei fortgeschrittenem Alter ist eine Dusche womöglich die beste Lösung. Je älter man ist, desto schwerer fällt es einem in eine Badewanne ein- und auch wieder auszusteigen. Der rutschige Badewannenboden macht die Situation zusätzlich schwer. Ist genügend Platz vorhanden, kann außerdem auch eine größere Dusche gewählt werden, in der sich eine zusätzliche Sitzfläche integrieren lässt.

Faktor 3: Der vorhandene Platz

Dieser Faktor kann Träume ermöglichen oder sie zum Platzen bringen. Sollten Sie Ihr eigenes Haus planen, können Sie sich natürlich austoben und sämtliche Möglichkeiten ausprobieren. Nicht selten entscheiden sich Hausbesitzer dafür ein Bad mit Dusche und Badewanne zu integrieren. Haben Sie lediglich eine kleine Eigentumswohnung oder einen Altbau zur Verfügung, müssen Sie das Beste aus den Gegebenheiten machen.

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Besonders in kleinen Räumen empfiehlt sich daher eine Dusche. Ist nur ein Bad vorhanden, welches relativ groß ist, können Sie sich auch für eine Badewanne entscheiden, welche gleichzeitig als Dusche verwendet werden kann. Bei sehr großen Bädern können sogar Wanne und Dusche separat im Raum aufgestellt werden. Wie gesagt, es ist eine Frage des vorhandenen Platzes.

Faktor 4: Der Verbrauch und die entstehenden Kosten daraus

Dieser Faktor wird ebenfalls bei der Planung hinzugezogen. Im Regelfall liegt der Wasserverbrauch bei einer Badewanne höher, besonders wenn regelmäßig ein Vollbad getätigt wird. Hinzu kommen die Heizkosten zum Erwärmen des Wassers. Diese werden zwar auch beim Duschen verbraucht, dennoch liegt in diesem Fall der Wasserverbrauch meist unter dem der Badewanne.

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Hinweis: Hier spielt es zudem eine Rolle, ob sie mit Gas oder Strom heizen. Gas erweist sich oftmals als die günstigere Variante.

Natürlich hängt es auch von Ihren Gewohnheiten ab. Sollten Sie täglich rund eine halbe Stunde heiß duschen, bei permanent laufendem Wasser, kann der Wasserverbrauch dann auch höher liegen, als bei einer Badewanne.

Tipps für die Sparfüchse unter uns

Wer versucht Energie und Wasser zu sparen, ist sehr zu loben. Das tut schließlich der Umwelt, als auch dem eigenen Geldbeutel sehr gut. Egal ob Sie sich nun für eine Badewanne oder eine Dusche entscheiden, mit ein paar hilfreichen Tricks können Sie Energie und Wasser einsparen.

Energie Wasser
  • bei einem Boiler oder Durchlauferhitzer die Temperatur nicht zu hoch einstellen
  • Einhebel-Mischbatterien zum schnellen Einstellen der Temperatur
  • keine übertrieben langen heißen Duschen
  • während des Einschäumens, Rasieren etc. Wasser abstellen
  • Einhebel-Mischbatterie zum schnellen Einstellen der Temperatur und damit verbundenen geringeren Wasserverlust
  • bei Vollbad erst lauwarmes Wasser einfüllen und mit heißem Wasser auf gewünschte Temperatur bringen

Faktor 5: Wenn Verkauf oder Vermieten bevorsteht

Im Rahmen einer Modernisierung für einen Verkauf oder eine Vermietung stellen sich ebenfalls viele Eigentümer die Frage, ob eine Dusche oder Badewanne am sinnvollsten ist. Leider kann hier keine pauschale Antwort gegeben werden, was nun besser ist. Schließlich ist der Badezimmer-Trend immer im Wandel und auch die Vorlieben der Käufer und Mieter können sich teils stark unterscheiden.

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Am besten Sie orientieren sich bei der Einrichtung nach Ihren Vorlieben und Vorstellungen. Holen Sie sich bei der Einrichtung und für die Anschlüsse professionelle Hilfe, sowie einen fachkundigen Sanitärsaussteller zur Seite.

Hinweis: Eine Dusche gehört bei Mietwohnungen zum Standardangebot. In welcher Form sie auftritt ist verschieden. Sie kann als übliche Duschkabine integriert oder eine Kombination aus Dusche und Badewanne sein.

Wie entscheiden Sie sich?

Natürlich bleibt es ganz und allein Ihnen überlassen, für welche Version Sie sich entscheiden. Wichtig ist, dass Sie sich lange in Ihrem neuen Badezimmer wohlfühlen. Ihnen stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung, wie sie ihr Bad gestalten können – sei es nun mit Dusche oder Badewanne. Wenn Sie die beschriebenen Faktoren beachten, können Sie besser abwägen, welches Modell nun für Ihre Zwecke das bessere ist. Selbst für kleine Räume gibt es optimale und schöne Lösungen.

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Überlegen Sie sich auch die Vorteile und Nachteile, die mit Ihrer Entscheidung zum Vorschein kommen könnten. Hier einige Möglichkeiten.

  • eine Kombination aus Dusche und Badewanne ist für viele Haushalte praktisch
  • Duschen mit niedriger Bodenwanne sind besonders für ältere Personen besser
  • Sie können entspannen und sich in der Badewanne erholen
  • oftmals weniger Wasserverbrauch mit einer Dusche
  • in vielen Badewannen können Sie auch duschen
  • Dank einem hochwertigen Duschvorhang-Modell bleibt das Rest des Bads trocken
  • ältere Menschen haben beim Aus- und Einsteigen in Badewannen Schwierigkeiten
  • ist nur eine Dusche vorhanden, ist kein Erholungsbad möglich

Bildnachweise: deagreez / Fotolia.com, Amazon/ Marimekko

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